Entfernungspauschale für Fahrten

zwischen

Wohnung und Firma

Die Entfernungspauschale wurde 2012 vereinfacht. Die Kosten müssen nicht mehr für jeden Tag nachgewiesen werden. Für jeden Kilometer erhält man 0,30 Euro. Das gilt für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte. Früher wurden die ersten 20 km nicht gezahlt. Jetzt wird jeder Kilometer gezahlt. Es wird mit 230 Arbeitstagen und der kürzesten Straßenverbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gerechnet. Diese Kosten können als Werbungskosten abgesetzt werden, wenn nicht schon der Arbeitgeber Fahrtkostenzuschüsse zahlt. Zahlt der Arbeitgeber also Fahrgeld, darf das bei der Einkommenssteuer nicht noch zusätzlich geltend gemacht werden. Das Finanzamt sieht es auch, wenn der AG Fahrgeld zahlt. Denn das ist auf der Jahreslohnbescheinigung angegeben. Es gilt weiterhin die Höchstgrenze von 4.500,- € Die Entfernungspauschale kann nur für eine einmalige Fahrt pro Arbeitstag geltend gemacht werden, also entweder für die Hin- oder die Rückfahrt. Nur wenn die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel die Entfernungspauschale im Kalenderjahr übersteigen, werden die tatsächlichen Kosten angesetzt. Bei Flugreisen kann nichts abgesetzt werden. Auch wenn man zu Fuß geht, erhält man die Pauschale. Wenn Unfallkosten entstehen sind diese mit der Entfernungspauschale abgegolten. Die Entfernungspauschale gilt nicht bei steuerfreier Sammelbeförderung. Auch als PKW- Insasse kann die Pauschale geltend gemacht werden. Jeder Insasse kann also die Kosten geltend machen, auch wenn sie nur einmal entstanden sind.
Abmahnung an Arbeitbehmer Änderungskündigung Fristen Anspruch auf Abfindung Anspruch auf Sonderurlaub Anspruch auf Teilzeitarbeit amk logo Ratgeber Recht Startseite Impressum Kontakt zu klassische Webseite wechseln Anforderung Arbeitszeugnis Musterschreiben
<
Ratgeber “Arbeitsrecht speziell” Das aktuelle All- inklusive- Paket
KOSTENLOS

neue Regelungen 2020

bis