Die Kündigung des Arbeitsvertrages

muss schriftlich erfolgen

Wichtig ist der Zugang der Kündigung beim Arbeitgeber.  Findet die Zustellung außerhalb der üblichen Bürozeiten statt, gilt der Zugang für den nächsten Tag ab 8 Uhr. (geht die Kündigung mit der Post um 18 Uhr beim Arbeitgeber ein und die Firma schließt üblicherweiser aber schon um 16 Uhr, gilt die Kündigung erst für den Tag als zugegangen.) Seit dem 01.05.2000 gilt für Kündigungen, befristete Arbeitsverträge und Aufhebungsverträge von Arbeitverträgen die Schriftform. Mündliche Kündigungen sind nach der gesetzlichen Regelung unwirksam. Die Kündigung gilt als zugegangen, wenn sie dem Empfänger oder auch einem berechtigen Dritten zugegangen ist. Wird sie nur in den Briefkasten geworfen, gilt sie als zugegangen, wenn mit der Leerung des Briefkastens zu rechnen ist. Werden Kündigungsschreiben nachmittags oder abends eingeworfen, gelten sie am nächsten Tag als zugegangen. Am Wochenende eingeworfen gilt am Montag als zugestellt. Wird an ein Postfach verschickt, gilt der Empfang dann, wenn der Brief von der Post in das Postfach gelegt wird. Beim Einschreiben ist der Zugang erst mit der Aushändigung des Originalschreibens durch die Post bewirkt.  

Wird gegen eine Kündigung geklagt, ist

das Datum für den Ausspruch und der

Zugang entscheidend, nicht das Datum

auf dem Schreiben selbst.

Im Streitfall muss der Arbeitgeber nachweisen, dass eine Kündigung dem Arbeitnehmer tatsächlich zugegangen ist. Um sicher zu gehen, sollte man sich (AG und AN) den Empfang immer quittieren lassen. Das kann durch einen Boten erfolgen aber auch durch ein Einschreiben mit Rückschein. Eine Kündigung per Email ist nicht wirksam. Die Zugangsvoraussetzungen eines Kündigungsschreibens sind unter Anwesenden schon  dann erfüllt, wenn dem Kündigungsempfänger dieses nur zum Lesen übergeben wurde und er  ausreichend Zeit hatte, sich das Schreiben durchzulesen. Das Schreiben muss ihm nicht auf Dauer überlassen werden.

Kündigungsfrist, wenn kein

schriftlicher Arbeitsvertrag vorhanden

ist?

In dem Fall gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen des § 622 BGB. Danach gilt eine Frist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats.
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